
Zweite Voraussetzung bei der Unternehmensgründung ist die Finanzplanung. Sie vervollständigt den Geschäftsplan, legt den Finanzbedarf des Projektes fest und verschafft Geldgebern einen objektiven Eindruck.
Um den Finanzplan erstellen zu können, müssen Sie folgende zwei Fragen beantworten:
Welche Investitionen müssen Sie tätigen, damit Sie Ihre selbständige Tätigkeit beginnen können? (Finanzbedarf)
Woher nehmen Sie die finanziellen Mittel, um diese Investitionen zu realisieren? (Finanzherkunft)
Im Einzelnen gehören folgende Elemente hinein:
| Finanzbedarf | Finanzherkunft |
| Gründungskosten: Unternehmensschalter/ZUD, Notar, Einregistrierung Mietvertrag, Buchhalter/Steuerberater, SABAM … | Persönliche Mittel in bar (Geld) oder in natura (Mobilien, Immobilien…) |
| + immaterielle Anlagen: Übernahme (Kunden, Lage), Patent, Logoentwurf… | + Investorendarlehen + Bankkredite |
| + Sachanlagen: am Betrieb (Firmenschild), Material (Berufs-, Informatik-, Büro-, Fahrzeuge), Mobiliar (Berufs-, Büro-)…, d.h. Posten, die man abschreiben kann. | + alternative Finanzierungs-möglichkeiten + Leasing |
| + finanzielle Anlagen: Mietkaution, andere Kautionen (Zähler, Modem)… | |
+ Vorratslager zu Beginn der Aktivität | |
+ Mindestkassenbestand zu Beginn der Aktivität | |
| = Summe der Investitionen | = Summe der finanziellen Mittel |






